Aktuelle Informationen aus unserer Praxis

Nochmal die Bitte: Sagen Sie bei uns die Registrierung ab, wenn Sie einen externen Impftermin haben

Mittwoch, 26. Mai 2021

Es ist für uns ärgerlich, wenn wir für 42 Terminvergaben - und wir Ärzte arbeiten hier selbst am Telefon - heute wieder 4 Stunden telefonieren müssen, weil bereits bei uns registrierte Menschen nicht abgesagt haben. Da ruft man mehrfach an, wenn die Person nicht erreichbar ist, und erfährt dann, dass bereits ein Termin existiert oder bereits eine Impfung erfolgte.

Nochmal: Kurze Info per Mail an info@praxis-wissmar.de reicht dazu aus.

Aktuelle Aufklärungsbögen für mRNA-Impfstoffe und Vektorimpfstoffe

Mittwoch, 05. Mai 2021

Die stets aktuellen Aufklärungsbögen für die oben genannten Impfungen findet man bequem im Internet auf der Seite des Robert-Koch-Institus:

Für Vektorimpfstoffe (Vaxzevria®, ehemals COVID-19 Vaccine AstraZeneca von AstraZeneca und COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson):

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Vektorimpfstoff-Tab.html

Für mRNA-Impfstoffe (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna):

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Staatshaftung auch für Impfschäden nach Astrazeneca für unter 60-jährige

Dienstag, 04. Mai 2021

Diese Information ist endlich da und wichtig:

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt klar: Wer durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung oder eine andere dort genannte Maßnahme der spezifischen Prophylaxe eine gesundheitliche Schädigung erlei­det, erhält auf Antrag nach § 60 Abs. 1 IfSG wegen der gesund­heitlichen und wirtschaftlichen Folgen dieser Schädigung eine Versorgung entsprechend den Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes. Dies betrifft 

  1. die Schutzimpfungen der jeweils gültigen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO1 am Robert Koch-Ins­titut,
  2. die Schutzimpfung gegen Influenza nach dem sechsten Lebensmonat,
  3. die Schutzimpfung gegen SARS-COV-2.

Öffentlich empfohlen werden auch andere Maßnahmen der spezi­fischen Prophylaxe, sofern diese von der STIKO empfohlen wer­den.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie mit der Verimpfung des Impfstoffs von AstraZeneca bei Personen unter 60 Jahren zu verfahren ist. Der Impfstoff wird von der STIKO bisher nur für Impfungen für Personen über 60 Jahren empfohlen und die Staatshaftung bei etwaigen Impfschäden bezog sich bisher auch nur auf diesen Personenkreis. Mittlerweile hat das Land Hessen die Haftung für etwaige Impfschäden auf alle zugelassenen Impfstoffe ausgedehnt – und damit auch im unwahrscheinlichen Fall eines Impfschadens bei Patienten unter 60 Jahren, die mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft wurden. Diese Regelung gilt rückwirkend ab dem 31. März 2021.