Aktuelle Informationen aus unserer Praxis

Screening auf Erweiterung der Bauchschlagader für Männer ab dem 65. Lebensjahr ab dem 01.01.2018 Kassenleistung

Dienstag, 02. Januar 2018

Wir möchten Sie auf eine wichtige, ab dem 01.Januar 2018 bestehende Neuerung für gesetzlich versicherte Männer aufmerksam machen.

Seit Jahren ist bekannt, dass das Risiko, an einem Bauchaortenaneurysma – also einer Erweiterung der Bauchschlagader zu leiden – mit dem Alter deutlich zunimmt. Das größte Risiko eines solchen Aneurysmas ist ein Platzen dieses Gefäßes mit einem Verbluten innerhalb von wenigen Minuten.

Man geht davon aus, dass 9% (!) der über 65-jährigen Männer an einer Erweiterung der Bauchschlagader leidet. Symptome gibt es keine: Der Patient selbst bemerkt dies nicht.

Ab dem 01.01.2018 ist ein einmaliges Screening per Ultraschall für alle Männer  ab dem 65. Lebensjahr eine Kassenleistung. Für Frauen gilt dies nicht, da man bei Frauen nach aktuellen Studiendaten nicht von einer Verbesserung einer Prognose durch ein Screening ausgeht. Dies ist nicht unsere Meinung, wir müssen uns aber an diese Vorgaben halten.

Nicht alle Ärzte dürfen dieses Screening durchführen: Ein Arzt benötigt neben  Erfahrung auf diesem Gebiet eine Abrechnungsgenehmigung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung.

Unsere Praxis besitzt sowohl die Expertise als auch die Genehmigung zur Abrechnung ab dem 01.01.2018.

Daher: Melden Sie sich gerne bei für ein entsprechendes Screening im neuen Jahr an. Teilen Sie uns entweder per Online-Terminvereinbarung oder am Telefon mit, dass es sich um ein Screening der Bauchschlagader handelt.

Beste Voraussetzungen für das Ultraschallscreening ist eine vorherige Nüchtern-Periode von wenigstens 4 Stunden, damit der Bauch möglichst wenig Luft beinhaltet und dies die Ultraschallbedingungen verschlechtert.

Besprechen Sie dies auch gerne im Familien- oder Freundeskreis. Wir untersuchen auch gerne Patienten, die nicht bei uns hausärztlich betreut werden. 

Informationen über das Bauchaortenaneurysma erhalten Sie unter anderem auf folgender Internetseite:

https://www.cardio-guide.com/erkrankung/bauchaortenaneurysma/

Neuer Arzt in Weiterbildung: Julian Duncker

Montag, 01. Januar 2018

Wir freuen uns, Ihnen mit Herrn Julian Duncker einen weiteren Arzt in unserer Praxis vorstellen zu dürfen. Herr Duncker absolviert ab dem 01.01.2018 seine ambulante Weiterbildungszeit zum Facharzt für Allgemeinmedizin.

Herr Duncker besitzt bereits knapp 2 Jahre Erfahrung im Rahmen der bereits erfolgten Weiterbildung im Fach Innere Medizin und bringt zusätzliche Erfahrungen in der Sonographie mit.

Er passt nicht nur fachlich sondern auch menschlich perfekt in unser Team. Wir sind uns ganz sicher, daß unsere Patienten auch bei Herrn Duncker gut aufgehoben sind.

 

Übersicht der Urlaubstage 2018

Sonntag, 22. Oktober 2017

Unsere Praxis bleibt 2018 an folgenden Tagen geschlossen:

- vom 26. März bis 30.März.2018
- vom 07. Mai bis 11. Mai 2018
- vom 16. Juli bis 27.Juli 2018
- vom 4. Oktober bis 12. Oktober 2018

Eventuell weiter folgende Schließungstage werden von uns hier, auf Facebook und über unseren Email-Verteiler bekannt gegeben.

 

Änderungen in der Darmkrebsvorsorge - der iFOBT-Test

Mittwoch, 05. April 2017

Seit dem 01.04.2017 hat sich im Bereich der Darmkrebsvorsorge eine Änderung ergeben, die insbesondere für unsere Patientinnen, aber auch für Patienten von wichtiger Bedeutung ist. Es geht um die Untersuchung auf verborgenes „Blut im Stuhl“, im Fachjargon „gFOBT-Test“ - neuerdings "iFOBT-Test" genannt.

Bislang war es so, daß diese Untersuchung immer im Zusammenhang mit einer Krebsvorsorge stehen musste. Das bedeutete, daß Frauen diese Untersuchung beim Frauenarzt durchführen lassen mussten während die Männer dies auch beim Hausarzt im Zusammenhang mit der Prostata-Untersuchung durchführen lassen konnten.

Seit wenigen Tagen hat sich nun folgendes geändert:

1. Die Testdurchführung an sich wurde geändert: Die klassischen „Stuhlbriefchen“ werden jetzt durch ein anderes Verfahren ersetzt. Der Patient entnimmt weiterhin eine Probe des Stuhlgangs zu Hause und gibt diese Probe anschließend wie gewohnt in der Praxis ab. Die Auswertung wird jedoch jetzt durch ein Labor durchgeführt, die Praxis sendet diese Probe entsprechend weiter. Das Ergebnis ist dann innerhalb von 1-2 Werktagen abrufbar (bei uns telefonisch).

2. Das wichtigste für Sie: Die Untersuchung ist nicht mehr an die weiteren Krebsvorsorgeuntersuchungen gebunden. Das bedeutet, dass nun auch Frauen diesen Test in der Hausarztpraxis durchführen können und nicht extra zum Frauenarzt gehen müssen. Die gynäkologische Krebsvorsorge beim Frauenarzt bleibt hiervon natürlich unberührt.

Nicht verändert hat sich:

1. Der Test ist Kassenleistung ab dem vollendeten 50. Lebensjahr („50 Jahre alt“).

2. Er kann jährlich durchgeführt werden.

3. Ab dem vollendeten 55.Lebensjahr sollte statt dieses Tests eine komplette Darmspiegelung durchgeführt werden, die qualitativ dem Stuhltest nach wie vor extrem überlegen in der Darmkrebsvorsorge ist. Bedenken Sie: Nur hierbei können die Darmpolypen als Krebsvorläufer entdeckt und auch gleichzeitig entfernt werden. Somit sollte der Test ab dem 56. Lebensjahr („55 Jahre alt“) nur im Falle der Ablehnung einer Darmspiegelung seitens des Patienten erfolgen. Dieser ist dann aber nur in zweijährigen Abständen eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Und zum diesem Thema noch einmal eine sehr wichtige Information:

Erstmals seit Einführung der Damspiegelung als Krebsvorsorge sind die Zahlen der Neuerkrankungen an Darmkrebs rückläufig. Und dies, obwohl weniger als 40% der Bevölkerung im entsprechenden Alter diese wichtigste aller Krebsvorsorgen wahrnehmen. Würde sich die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen deutlich steigern, so ist mit einem noch deutlicheren Rückgang der Erkrankungen zu rechnen. 

Sie haben Angst vor der Untersuchung? Wir beraten Sie gerne. Und: Wir sind stolz darauf, dass unsere Praxis es schafft, deutlich mehr Patienten für eine Darmspiegelung zu überzeugen als der Schnitt der Arztpraxen in Deutschland. Wir nehmen uns gerne Zeit, Ihnen das Vorgehen bei dieser Untersuchung zu erläutern und Ihnen Ängste zu nehmen.

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G26.3 für Feuerwehrleute bei uns ab sofort durchführbar

Freitag, 24. März 2017

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort die Vorsorgeuntersuchung G26 bei uns anbieten zu können. Hierbei handelt es sich um eine Vorsorgemedizinische Untersuchung für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrdienst. 

Die notwendigen Voraussetzungen hierfür liegen vor: Sie benötigen neben einer körperlichen Untersuchung eine Ergometrie (Belastungs-EKG), einen Sehtest, eine Audiometrie (Hörtest), eine Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung), eine Untersuchung des Gehörgangs einschließlich des Trommelfells sowie eine Urinuntersuchung.

Sollten Sie erstmals in unserer Praxis zur G26 vorstellig werden, so bringen Sie uns bitte zum Untersuchungstermin eine Kostenübernahmeerklärung Ihrer zuständigen Gemeinde mit. Termine erhalten sie unter der Telefonnummer 06406/83230 oder auch auf unserer Homepage unter der Rubrik „Online-Terminanfrage“. Wir freuen uns auf Sie!

Hörtest ab sofort bei uns möglich

Montag, 20. März 2017

Ab sofort können wir Ihnen eine weitere Diagnostik in unserer Praxis anbieten: Eine sogenannte Tonaudiometrie - auch "Hörtest" genannt. Hierbei werden Ihnen über einen Kopfhörer unterschiedliche Tonfrequenzen in unterschiedlichen Lautstärken vorgespielt. Sie müssen für diese Diagnostik hierzu also nicht mehr direkt in einer HNO-Praxis vorstellig werden. Dies ist nur bei auffälligem Hörtest erforderlich.

Sie sind sich bezüglich Ihres Hörvermögens unsicher? Sie wurden vielleicht sogar schon angesprochen? Der Vater/die Mutter stellt den Fernseher immer so laut? Sie können Gesprächen kaum folgen? Dann vereinbaren Sie einen Termin bei uns!

Patientenverfügung - Ein wichtiges Thema

Donnerstag, 23. Februar 2017

Aus aktuellem Anlass informieren wir Sie heute zudem über das Thema Patientenverfügung, denn:

Die Patientenverfügung ist ein häufiges Thema bei uns in der Praxis. Hier bestehen oft Unklarheiten, wie diese zu handhaben sind. Zunächst: Für eine wirksame Patientenverfügung muss niemand Geld ausgeben. Ein Rechtsanwalt und/oder ein Notar ist hierzu nicht erforderlich. Mal ehrlich: Haben Sie sich bereits mit diesem Thema beschäftigt? Sie fühlen sich vielleicht noch zu jung hierzu?

Dieses Thema sollte jeden unabhängig vom Alter betreffen, denn jeder kann heute oder morgen in eine Situation geraten, bei der das Vorhandensein einer Patientenverfügung sehr wichtig sein kann. Es ist nie zu spät dafür!

Jeder kann seinen Willen in freier Form in einer Patientenverfügung darlegen. Diese ist mit eigenhändiger Unterschrift gültig. Im Juli 2016 kam es abermals zu gesetzlichen Änderungen, die beim Verfassen einer Patientenverfügung Beachtung finden sollten. Wo man sich informieren kann? Wie eine gute Patientenverfügung aussehen kann? Das erfahren Sie in verständlicher Form und mit zusätzlichen Erläuterungen auf der Homepage des Bundesjustizministeriums. Dort lohnt sich ein Blick in die dortige Broschüre. Weiterhin kann zur eigenen Bearbeitung sowohl als .pdf als auch als .doc-Datei ein Muster mit Erläuterungen heruntergeladen werden.

  1. Die Seite des Justizministeriums: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Patientenverfuegung.html
  2. Die editierbare Datei im .doc-Format: http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/Anlagen/Patientenverfuegung_Textbausteine_word.html

Denken Sie mal drüber nach!

Reanimationstraining erfolgreich durchgeführt

Dienstag, 20. September 2016

Wir hoffen, das Gelernte niemals anwenden zu müssen, aber wir sind davon überzeugt, daß regelmäßige Übungen des Ernstfalls Leben retten kann.

In einer interessanten und vor allem lehrreichen Fortbildung haben wir unser Notfallvorgehen in der Praxis - wie jedes Jahr - zusammen einstudiert. Durch ein strukturiertes Vorgehen bei Notfällen verlieren wir keine unnötige Zeit.

Vielen Dank an Bianka Peter für die hervorragende Veranstaltung.

Online-Terminanfrage - Jetzt bei uns möglich

Montag, 18. Juli 2016

Wir möchten Sie heute darauf aufmerksam machen, dass wir auf unserer Homepage www.praxis-wissmar.de eine Online-Terminanfrage installiert haben. Sie können zunächst den Grund Ihrer Vorstellung auswählen, anschließend 2 Terminzeiträume angeben. Verpflichtend ist die Angabe einer Telefonnummer und einer Email-Adresse, damit wir Sie erreichen können.

Sie erhalten innerhalb von spätestens 12 Stunden eine Rückmeldung von uns. Ausnahme: Anfragen die ab Freitag 09:00 Uhr eingehen werden Montagmorgen abgearbeitet.

Wichtig ist allerdings: Für akute Fälle bitten wir Sie, den gewohnt direkten telefonischen Weg zu gehen, da hier eine Online-Anfrage nur für unnötigen Zeitverlust sorgt.

Beachten Sie bei Anfragen stets die Zeiten der offenen Sprechstunde: Hier werden keine Termine vergeben.

Schweigepflichtentbindung als Download verfügbar

Montag, 18. Juli 2016

Haben Sie schon gesehen, dass Sie auf unserer neu gestalteten Homepage eine Schweigepflichtentbindung herunterladen können?

Die ärztliche Schweigepflicht ist ein hohes Gut und gilt - das wissen viele nicht - auch über den Tod hinaus. Aber selbst bei banalen Sachen wie "darf ich mal die Laborwerte meines Manns im Ausdruck mitnehmen" verbietet uns die Schweigepflicht, dies zu tun.

Mit dem Formular können Sie uns gegenüber einzelnen Personen oder auch Behörden von der Schweigepflicht entbinden - und dies selbstverständlich auch jederzeit wieder zurücknehmen. Einfach das Formular ausdrucken, ausfüllen und bei uns abgeben.

Hautkrebsscreening für Personen ab dem 20. Lebensjahr als Kassenleistung - Versicherte der Techniker Krankenkasse

Montag, 18. Juli 2016

Wir erhalten vermehrt Anfragen mit dem Wunsch auf ein Hautkrebsscreening als Selbstzahlerleistung vor dem 35. Lebensjahr. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Versicherte der Techniker Krankenkasse seit 2015 diese Untersuchung zu Lasten der Krankenkasse durchführen lassen können. Dies muss jedoch dann bei einem Facharzt für Hautkrankheiten (Hautarzt) durchgeführt werden.

Erneute Erweiterung unseres Spektrums: Verkehrsmedizin

Montag, 18. Juli 2016

Dr. Martin Bayer hat die Weiterbildung "Verkehrsmedizinische Qualifikation" abgeschlossen. Er darf ab sofort für jede Fahrerlaubnisbehörde Gutachten zur Fahrerlaubsniseignung in seinem Fachgebiet - der Inneren Medizin und der Diabetologie - erstellen. Diese Gutachten haben für betroffene Personen jedoch immer einen unangenehmen Hintergrund - werden diese doch in der Regel nach Unfällen, Fahrten unter Alkoholeinflüssen o.Ä. von der Fahrerlaubnisbehörde gefordert, um die Fahrerlaubsnis weiterhin behalten zu können.

Der Hauptgrund für die Weiterbildung bestand für uns darin, Sie im Falle diesbezüglich aufkommender Fragen kompetent beraten zu können: Oft besteht im Falle bestimmter Erkrankungen auch für das Führen von Mofa/Moped/Motorrädern ein absolutes Fahrverbot für eine gewisse Zeitperiode. Das Thema diesbezüglich ist sehr komplex.

Haben Sie bitte bei Fragen keine Angst: Kein vorgetragener Fall kann ohne Schweigepflichtentbindung vom Arzt an die Fahrerlaubnisbehörde weitergegeben werden. Ausnahme: Es besteht akute Gefahr für das eigene oder das Leben anderer.