Aktuelle Informationen aus unserer Praxis

Impfung gegen Gürtelrose und deren Folgen verfügbar

Dienstag, 22. Januar 2019

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) empfiehlt allen Personen ab 60 Jahre die Impfung gegen Herpes zoster (=Erreger der Gürtelrose) mit einem Totimpfstoff (Shingrix).

Eine durchgemachte Herpes-zoster-Erkrankung schützt nicht davor, wiederholt an einem Herpes zoster zu erkranken. Die Herpes-zoster-Impfung mit dem Totimpfstoff können auch Personen bekommen, die bereits in der Vergangenheit an Herpes zoster erkrankt waren. Die Impfung sollte daher zu einem Zeitpunkt erfolgen, wenn die akute Erkrankung vorüber ist und die Symptome abgeklungen sind.

Für Personen mit Grunderkrankungen oder Immunschwäche wird zu dem Schutz bereits ab einem Alter von 50 Jahren geraten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit HIV-Infektion und Organtransplantation sowie Patienten mit Rheumatoider Arthritis, Diabetes, Asthma, COPD, Niereninsuffizienz, Lupus erythematodes und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

Begründet wird die Entscheidung für den Impfschutz mit der hohen Krankheitslast von Herpes zoster in Deutschland und der exzellenten Wirksamkeit des im Frühjahr in Deutschland eingeführten Totimpfstoffs. So erkranken in Deutschland nach RKI-Untersuchungen auf Basis von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen jährlich mehr als 300.000 Personen an Herpes zoster. Etwa fünf Prozent der Betroffenen entwickeln dabei eine oft extrem schmerzhafte bleibende Nervenentzündung (sog. postherpetische Neuralgie). Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben ältere Menschen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem.

Die Wirksamkeit zum Schutz vor Herpes zoster beträgt nach Studiendaten ab dem Alter von 50 Jahren 92 Prozent und zum Schutz vor postherpetischer Neuralgie (=Nervenschmerzen) 82 Prozent. Der Schutz vor Herpes zoster nimmt mit zunehmendem Alter zwar leicht ab, er beträgt bei den über 70-Jährigen aber immer noch etwa 90 Prozent.

Trotz der Empfehlung ist die Impfung aktuell noch keine Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen. Dies ist erst der Fall, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat. Sie muss derzeit noch privat bezahlt werden. Eine Anfrage zur Kostenübernahme bei der Krankenkasse kann sich aber lohnen.

Das Impfschema besteht aus der Verabreichung von 2 Impfdosen. Diese werden im Abstand von mindestens zwei bis maximal sechs Monaten verabreicht.

Die Impfung mit dem Totimpfstoff gilt als sicher. In den Zulassungsstudien gab es kein Signal für schwere Nebenwirkungen, so das RKI. Lokalreaktionen (Schmerzen an der Injektionsstelle, Rötung und Schwellung) sowie systemische Reaktionen wie Fieber, Müdigkeit, Myalgie und Kopfweh treten bei etwa jedem zehnten Geimpften in der Regel ein bis zwei Tage auf.

Gesundheitsuntersuchung wohl ab 01.04.2019 alle 3 Jahre

Montag, 14. Januar 2019

Die Gesundheitsuntersuchung findet voraussichtlich ab dem 01.04.2019 (das ist abhängig von der Veröffentlichung des neuen Abrechnungskatalogs EBM) nur noch alle 3 statt alle 2 Jahre für Erwachsene ab dem 35. Lebensjahr statt. Neu ist allerdings, daß auch Erwachsene zwischen dem 18. und 35.Lebensjahr EINMALIG IN DIESER ZEIT (!) Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung haben.

Wenn ein Patient dann im Jahr 2017 eine Gesundheitsuntersuchung in Anspruch genommen hatte, so kann er dann erst wieder im Jahr 2020 eine Gesundheitsuntersuchung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung durchführen lassen.

Hierbei ist bei den über 35-jährigen auch eine Urinuntersuchung sowie eine Laborabnahme inbegriffen. Lediglich folgende Laborwerte sind hierbei Kassenleistung: Blutzucker, Cholesterin, LDL, HDL und Triglyceride. Keine Kassenleistung ist die Bestimmung der "Leberwerte", der "Nierenwerte", des "Blutbildes" und alle weiteren Werte. Ob bei den unter 35-jährigen auch Labor bestimmt wird hängt laut Gesetzesvorgabe von familiären und persönlichen Risikofaktoren ab.

Zudem soll - wie von uns bereits routinemäßig vollzogen - auch eine Kontrolle des Impfstatus erfolgen.

Inhalte der Gesundheitsuntersuchung lassen sich nachlesen unter https://www.kbv.de/media/sp/2018_07_19_GU_RL.pdf.

 

Übersicht der Urlaubstage 2019

Freitag, 11. Januar 2019

Unsere Urlaubstage für das Jahr 2019 stehen fest. Bitte merkt Euch die folgenden Praxis-Schließungstage, damit Ihr auch im neuen Jahr nicht vor verschlossener Tür steht.

Die Praxis ist geschlossen am bzw. von…

Faschingsdienstag-Nachmittag,den 05.03.2019 (hier nur Notfallversorgung)
Mittwoch, den 17.04.2019 bis Freitag, den 26.04.2019
Montag, den 27.05.2019 bis Freitag, den 31.05.2019
Montag, den 29.07.2019 bis Dienstag, den 13.08.2019
Donnerstag, den 19.09.2019 bis Freitag, den 20.09.2019
Mittwoch, den 03.10.2019 bis Freitag, den 11.10.2019
Montag, den 23.Dezember 2019 bis Mittwoch, den 01.01.2020

 

Blutdruck- und Entwässerungsmittel „HCT“ erhöht eventuell Risiko für „weißen Hautkrebs“

Montag, 29. Oktober 2018

Der Wirkstoff HCT (Hydrochlorothiazid) findet sich häufig in Medikamenten zur Behandlung des Bluthochdrucks. In Deutschland meistens in Kombinationen mit Wirkstoffen der Gruppe der sogenannten ACE-Hemmer (z.B. Ramipril, Enalapril, Lisinopril etc.), mit Sartanen (z.B. Valsartan, Irbesartan, Losartan, Candesartan etc.) oder mit Betablockern (z.B. Metoprolol). Die vor allem in der Kombination mit diesen Wirkstoffen günstige pharmakologische Wirkung macht diesen Wirkstoff in der Therapie so wichtig.

Eine kürzlich veröffentlichte große dänische Studie sieht einen Zusammenhang mit der kumulativen Gesamtdosis (=die insgesamt verabreichte Menge des Wirkstoffs in der Vergangenheit) des Blutdruckmittels Hydrochlorothiazid und Erkrankungen an weißem Hautkrebs. Die Autoren dieser Studie führen dies auf eine vermehrte Lichtempfindlichkeit der Haut unter HCT zurück.

In der Regel findet sich bei Dosierungen eine Tagesdosis von 12,5mg bzw. 25mg. Eine Studie fand für eine bestimmte Art des weißen Hautkrebses ein ca. 4fach erhöhtes Risiko bei einer kumulativen Einnahme von  50.000mg. Bei einer Tagesdosis von 25mg entspricht dies einer Dauerbehandlung von fünfeinhalb Jahren, im Falle einer Dosis von 12,5mg entspricht dies einer Einnahmedauer von 11 Jahren.

Diese Studie weist jedoch auch Probleme auf: Sie beinhaltet leider keine Informationen über die Hauttypen der Patienten als auch über die Dauer UV-Exposition. Trotzdem nehmen wir die Ergebnisse selbstverständlich ernst.

Wir versuchen, jeden unserer Patienten im Falle einer Vorstellung oder Rezeptbestellung über diese Ergebnisse aufzuklären. Wir haben intern beschlossen, die Medikation dann umzustellen, wenn dies medizinisch möglich ist. Dies muss jedoch stets unter Berücksichtigung des Blutdrucks geschehen, denn die Wahrscheinlichkeit, durch einen unzureichend eingestellten Blutdruck Sekundärerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu entwickeln ist sicherlich weitaus größer als das oben genannte Risiko. 

Wir möchten Sie bitten, dieses Gespräch mit uns mit einer Terminvereinbarung zu führen, da insbesondere in den kommenden Tagen unsere „Notfallsprechstunde“ von diesen Gesprächen gesprengt würde.

Eine offizielle Pressemitteilung der Deutschen Hochdruckliga findet sich hier:

https://www.hochdruckliga.de/tl_files/content/dhl/aktuelles/2018/09/hct-pressemeldung.pdf

Ganz wichtig: Grund zur Panik gibt es nicht.

 

Grippeimpfstoff ist vorrätig

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Wir möchten Sie darüber informieren, daß der Grippeimpfstoff für die Wintersaison 2018/2019 vorrätig ist. Es exsitiert für alle jetzt nur noch der tetravalente "4-fach"-Impfstoff.

Kommen Sie einfach zu den gewohnten Praxisöffnungszeiten in unsere Praxis.

Patienteninformation zu Schlafstörungen

Donnerstag, 09. August 2018

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat ein interesanntes Informationsblatt zum Thema Schlaflosigkeit veröffentlicht. Schlafstörungen sínd ein sehr häufiges Problem.

Sie finden das Informationsblatt unter folgendem Link:

http://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation_Insomnie.pdf

Patientenverfügung - Ein wichtiges Thema

Mittwoch, 08. August 2018

Aus aktuellem Anlass informieren wir Sie heute zudem über das Thema Patientenverfügung, denn:

Die Patientenverfügung ist ein häufiges Thema bei uns in der Praxis. Hier bestehen oft Unklarheiten, wie diese zu handhaben sind. Zunächst: Für eine wirksame Patientenverfügung muss niemand Geld ausgeben. Ein Rechtsanwalt und/oder ein Notar ist hierzu nicht erforderlich. Mal ehrlich: Haben Sie sich bereits mit diesem Thema beschäftigt? Sie fühlen sich vielleicht noch zu jung hierzu?

Dieses Thema sollte jeden unabhängig vom Alter betreffen, denn jeder kann heute oder morgen in eine Situation geraten, bei der das Vorhandensein einer Patientenverfügung sehr wichtig sein kann. Es ist nie zu spät dafür!

Jeder kann seinen Willen in freier Form in einer Patientenverfügung darlegen. Diese ist mit eigenhändiger Unterschrift gültig. Im Juli 2016 kam es abermals zu gesetzlichen Änderungen, die beim Verfassen einer Patientenverfügung Beachtung finden sollten. Wo man sich informieren kann? Wie eine gute Patientenverfügung aussehen kann? Das erfahren Sie in verständlicher Form und mit zusätzlichen Erläuterungen auf der Homepage des Bundesjustizministeriums. Dort lohnt sich ein Blick in die dortige Broschüre. Weiterhin kann zur eigenen Bearbeitung eine Datei als ".pdf" heruntergeladen werden.

Die Seite des Justizministeriums: https://www.bmjv.de/DE/Themen/VorsorgeUndPatientenrechte/Betreuungsrecht/Betreuungsrecht.html?nn=6765634#[Thema3]

Denken Sie mal drüber nach!

Tollwut-Impfempfehlung wird sich in Kürze ändern

Sonntag, 29. Juli 2018

Die WHO hat am 20. April 2018 ihre Empfehlung zum Umgang mit Tollwut-Impfstoff neu definiert. 

Als Grundimmunisierung reichen künftig zwei Injektionen aus: eine zum Zeitpunkt 0 und eine nach 7 bis 28 Tagen. Diese Grundimmunisierung wird nicht mehr nach Plan aufgefrischt, sondern nur nach einem Biß oder anderem Kontakt (Tier leckt z.B. an einer Wunde). Zudem kann der Impfstoff auch intracutan, d.h. In die Haut verabreicht werden. Diese Impfart erweist sich als ebenso effektiv wie die konventionelle intramuskuläre Injektion.

Es müssen aber erst noch die Impfstoffhersteller ihre Fachinformationen schriftlich ändern. Solange dies nicht geschehen ist gilt diese Art der Impfung als „Off-label“, ist also so nicht zugelassen.

Künftig Vorsorge-Darmspiegelungen für Männer bereits ab dem 50. Lebensjahr

Sonntag, 29. Juli 2018

Da Männer bekanntermaßen häufiger an Darmkrebs erkranken wird es  - voraussichtlich wahrscheinlich ab dem Jahr 2019 - zu einer früheren Empfehlung einer Vorsorge-Darmspiegelung für Männer kommen. Bislang war es so, daß sowohl für Frauen als auch für Männer die Vorsorgekoloskopie ab dem 55. Lebensjahr und dann noch einmal nach 10 Jahren empfohlen wurde. 

Ab 2019 ist geplant, ein schriftliches Einldungsverfahren für die Darmspiegelung einzuführen. Dann sollen Männer bereits ab dem 50.Lebensjahr eine Koloskopie in Anspruch nehmen dürfen. Wir halten dies aufgrund der wissenschaftlichen Daten für absolut sinnvoll und hoffen, daß die jetzt nur noch erforderlichen Formalitäten (Vereinheitlichung des Einladungsverfahrens bundesweit) nicht viel Zeit in Anspruch nehmen wird. 

Einen ausführlichen Artikel hierüber finden Sie hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96594/Versicherte-werden-kuenftig-zur-Darmkrebsfrueherkennung-eingeladen

Screening auf Erweiterung der Bauchschlagader für Männer ab dem 65. Lebensjahr ab dem 01.01.2018 Kassenleistung

Dienstag, 02. Januar 2018

Wir möchten Sie auf eine wichtige, ab dem 01.Januar 2018 bestehende Neuerung für gesetzlich versicherte Männer aufmerksam machen.

Seit Jahren ist bekannt, dass das Risiko, an einem Bauchaortenaneurysma – also einer Erweiterung der Bauchschlagader zu leiden – mit dem Alter deutlich zunimmt. Das größte Risiko eines solchen Aneurysmas ist ein Platzen dieses Gefäßes mit einem Verbluten innerhalb von wenigen Minuten.

Man geht davon aus, dass 9% (!) der über 65-jährigen Männer an einer Erweiterung der Bauchschlagader leidet. Symptome gibt es keine: Der Patient selbst bemerkt dies nicht.

Ab dem 01.01.2018 ist ein einmaliges Screening per Ultraschall für alle Männer  ab dem 65. Lebensjahr eine Kassenleistung. Für Frauen gilt dies nicht, da man bei Frauen nach aktuellen Studiendaten nicht von einer Verbesserung einer Prognose durch ein Screening ausgeht. Dies ist nicht unsere Meinung, wir müssen uns aber an diese Vorgaben halten.

Nicht alle Ärzte dürfen dieses Screening durchführen: Ein Arzt benötigt neben  Erfahrung auf diesem Gebiet eine Abrechnungsgenehmigung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung.

Unsere Praxis besitzt sowohl die Expertise als auch die Genehmigung zur Abrechnung ab dem 01.01.2018.

Daher: Melden Sie sich gerne bei für ein entsprechendes Screening im neuen Jahr an. Teilen Sie uns entweder per Online-Terminvereinbarung oder am Telefon mit, dass es sich um ein Screening der Bauchschlagader handelt.

Beste Voraussetzungen für das Ultraschallscreening ist eine vorherige Nüchtern-Periode von wenigstens 4 Stunden, damit der Bauch möglichst wenig Luft beinhaltet und dies die Ultraschallbedingungen verschlechtert.

Besprechen Sie dies auch gerne im Familien- oder Freundeskreis. Wir untersuchen auch gerne Patienten, die nicht bei uns hausärztlich betreut werden. 

Informationen über das Bauchaortenaneurysma erhalten Sie unter anderem auf folgender Internetseite:

https://www.cardio-guide.com/erkrankung/bauchaortenaneurysma/

Neuer Arzt in Weiterbildung: Julian Duncker

Montag, 01. Januar 2018

Wir freuen uns, Ihnen mit Herrn Julian Duncker einen weiteren Arzt in unserer Praxis vorstellen zu dürfen. Herr Duncker absolviert ab dem 01.01.2018 seine ambulante Weiterbildungszeit zum Facharzt für Allgemeinmedizin.

Herr Duncker besitzt bereits knapp 2 Jahre Erfahrung im Rahmen der bereits erfolgten Weiterbildung im Fach Innere Medizin und bringt zusätzliche Erfahrungen in der Sonographie mit.

Er passt nicht nur fachlich sondern auch menschlich perfekt in unser Team. Wir sind uns ganz sicher, daß unsere Patienten auch bei Herrn Duncker gut aufgehoben sind.

 

Änderungen in der Darmkrebsvorsorge - der iFOBT-Test

Mittwoch, 05. April 2017

Seit dem 01.04.2017 hat sich im Bereich der Darmkrebsvorsorge eine Änderung ergeben, die insbesondere für unsere Patientinnen, aber auch für Patienten von wichtiger Bedeutung ist. Es geht um die Untersuchung auf verborgenes „Blut im Stuhl“, im Fachjargon „gFOBT-Test“ - neuerdings "iFOBT-Test" genannt.

Bislang war es so, daß diese Untersuchung immer im Zusammenhang mit einer Krebsvorsorge stehen musste. Das bedeutete, daß Frauen diese Untersuchung beim Frauenarzt durchführen lassen mussten während die Männer dies auch beim Hausarzt im Zusammenhang mit der Prostata-Untersuchung durchführen lassen konnten.

Seit wenigen Tagen hat sich nun folgendes geändert:

1. Die Testdurchführung an sich wurde geändert: Die klassischen „Stuhlbriefchen“ werden jetzt durch ein anderes Verfahren ersetzt. Der Patient entnimmt weiterhin eine Probe des Stuhlgangs zu Hause und gibt diese Probe anschließend wie gewohnt in der Praxis ab. Die Auswertung wird jedoch jetzt durch ein Labor durchgeführt, die Praxis sendet diese Probe entsprechend weiter. Das Ergebnis ist dann innerhalb von 1-2 Werktagen abrufbar (bei uns telefonisch).

2. Das wichtigste für Sie: Die Untersuchung ist nicht mehr an die weiteren Krebsvorsorgeuntersuchungen gebunden. Das bedeutet, dass nun auch Frauen diesen Test in der Hausarztpraxis durchführen können und nicht extra zum Frauenarzt gehen müssen. Die gynäkologische Krebsvorsorge beim Frauenarzt bleibt hiervon natürlich unberührt.

Nicht verändert hat sich:

1. Der Test ist Kassenleistung ab dem vollendeten 50. Lebensjahr („50 Jahre alt“).

2. Er kann jährlich durchgeführt werden.

3. Ab dem vollendeten 55.Lebensjahr sollte statt dieses Tests eine komplette Darmspiegelung durchgeführt werden, die qualitativ dem Stuhltest nach wie vor extrem überlegen in der Darmkrebsvorsorge ist. Bedenken Sie: Nur hierbei können die Darmpolypen als Krebsvorläufer entdeckt und auch gleichzeitig entfernt werden. Somit sollte der Test ab dem 56. Lebensjahr („55 Jahre alt“) nur im Falle der Ablehnung einer Darmspiegelung seitens des Patienten erfolgen. Dieser ist dann aber nur in zweijährigen Abständen eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Und zum diesem Thema noch einmal eine sehr wichtige Information:

Erstmals seit Einführung der Damspiegelung als Krebsvorsorge sind die Zahlen der Neuerkrankungen an Darmkrebs rückläufig. Und dies, obwohl weniger als 40% der Bevölkerung im entsprechenden Alter diese wichtigste aller Krebsvorsorgen wahrnehmen. Würde sich die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen deutlich steigern, so ist mit einem noch deutlicheren Rückgang der Erkrankungen zu rechnen. 

Sie haben Angst vor der Untersuchung? Wir beraten Sie gerne. Und: Wir sind stolz darauf, dass unsere Praxis es schafft, deutlich mehr Patienten für eine Darmspiegelung zu überzeugen als der Schnitt der Arztpraxen in Deutschland. Wir nehmen uns gerne Zeit, Ihnen das Vorgehen bei dieser Untersuchung zu erläutern und Ihnen Ängste zu nehmen.

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G26.3 für Feuerwehrleute bei uns ab sofort durchführbar

Freitag, 24. März 2017

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort die Vorsorgeuntersuchung G26 bei uns anbieten zu können. Hierbei handelt es sich um eine Vorsorgemedizinische Untersuchung für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrdienst. 

Die notwendigen Voraussetzungen hierfür liegen vor: Sie benötigen neben einer körperlichen Untersuchung eine Ergometrie (Belastungs-EKG), einen Sehtest, eine Audiometrie (Hörtest), eine Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung), eine Untersuchung des Gehörgangs einschließlich des Trommelfells sowie eine Urinuntersuchung.

Sollten Sie erstmals in unserer Praxis zur G26 vorstellig werden, so bringen Sie uns bitte zum Untersuchungstermin eine Kostenübernahmeerklärung Ihrer zuständigen Gemeinde mit. Termine erhalten sie unter der Telefonnummer 06406/83230 oder auch auf unserer Homepage unter der Rubrik „Online-Terminanfrage“. Wir freuen uns auf Sie!

Hörtest ab sofort bei uns möglich

Montag, 20. März 2017

Ab sofort können wir Ihnen eine weitere Diagnostik in unserer Praxis anbieten: Eine sogenannte Tonaudiometrie - auch "Hörtest" genannt. Hierbei werden Ihnen über einen Kopfhörer unterschiedliche Tonfrequenzen in unterschiedlichen Lautstärken vorgespielt. Sie müssen für diese Diagnostik hierzu also nicht mehr direkt in einer HNO-Praxis vorstellig werden. Dies ist nur bei auffälligem Hörtest erforderlich.

Sie sind sich bezüglich Ihres Hörvermögens unsicher? Sie wurden vielleicht sogar schon angesprochen? Der Vater/die Mutter stellt den Fernseher immer so laut? Sie können Gesprächen kaum folgen? Dann vereinbaren Sie einen Termin bei uns!

Reanimationstraining erfolgreich durchgeführt

Dienstag, 20. September 2016

Wir hoffen, das Gelernte niemals anwenden zu müssen, aber wir sind davon überzeugt, daß regelmäßige Übungen des Ernstfalls Leben retten kann.

In einer interessanten und vor allem lehrreichen Fortbildung haben wir unser Notfallvorgehen in der Praxis - wie jedes Jahr - zusammen einstudiert. Durch ein strukturiertes Vorgehen bei Notfällen verlieren wir keine unnötige Zeit.

Vielen Dank an Bianka Peter für die hervorragende Veranstaltung.

Online-Terminanfrage - Jetzt bei uns möglich

Montag, 18. Juli 2016

Wir möchten Sie heute darauf aufmerksam machen, dass wir auf unserer Homepage www.praxis-wissmar.de eine Online-Terminanfrage installiert haben. Sie können zunächst den Grund Ihrer Vorstellung auswählen, anschließend 2 Terminzeiträume angeben. Verpflichtend ist die Angabe einer Telefonnummer und einer Email-Adresse, damit wir Sie erreichen können.

Sie erhalten innerhalb von spätestens 12 Stunden eine Rückmeldung von uns. Ausnahme: Anfragen die ab Freitag 09:00 Uhr eingehen werden Montagmorgen abgearbeitet.

Wichtig ist allerdings: Für akute Fälle bitten wir Sie, den gewohnt direkten telefonischen Weg zu gehen, da hier eine Online-Anfrage nur für unnötigen Zeitverlust sorgt.

Beachten Sie bei Anfragen stets die Zeiten der offenen Sprechstunde: Hier werden keine Termine vergeben.

Schweigepflichtentbindung als Download verfügbar

Montag, 18. Juli 2016

Haben Sie schon gesehen, dass Sie auf unserer neu gestalteten Homepage eine Schweigepflichtentbindung herunterladen können?

Die ärztliche Schweigepflicht ist ein hohes Gut und gilt - das wissen viele nicht - auch über den Tod hinaus. Aber selbst bei banalen Sachen wie "darf ich mal die Laborwerte meines Manns im Ausdruck mitnehmen" verbietet uns die Schweigepflicht, dies zu tun.

Mit dem Formular können Sie uns gegenüber einzelnen Personen oder auch Behörden von der Schweigepflicht entbinden - und dies selbstverständlich auch jederzeit wieder zurücknehmen. Einfach das Formular ausdrucken, ausfüllen und bei uns abgeben.

Hautkrebsscreening für Personen ab dem 20. Lebensjahr als Kassenleistung - Versicherte der Techniker Krankenkasse

Montag, 18. Juli 2016

Wir erhalten vermehrt Anfragen mit dem Wunsch auf ein Hautkrebsscreening als Selbstzahlerleistung vor dem 35. Lebensjahr. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Versicherte der Techniker Krankenkasse seit 2015 diese Untersuchung zu Lasten der Krankenkasse durchführen lassen können. Dies muss jedoch dann bei einem Facharzt für Hautkrankheiten (Hautarzt) durchgeführt werden.

Erneute Erweiterung unseres Spektrums: Verkehrsmedizin

Montag, 18. Juli 2016

Dr. Martin Bayer hat die Weiterbildung "Verkehrsmedizinische Qualifikation" abgeschlossen. Er darf ab sofort für jede Fahrerlaubnisbehörde Gutachten zur Fahrerlaubsniseignung in seinem Fachgebiet - der Inneren Medizin und der Diabetologie - erstellen. Diese Gutachten haben für betroffene Personen jedoch immer einen unangenehmen Hintergrund - werden diese doch in der Regel nach Unfällen, Fahrten unter Alkoholeinflüssen o.Ä. von der Fahrerlaubnisbehörde gefordert, um die Fahrerlaubsnis weiterhin behalten zu können.

Der Hauptgrund für die Weiterbildung bestand für uns darin, Sie im Falle diesbezüglich aufkommender Fragen kompetent beraten zu können: Oft besteht im Falle bestimmter Erkrankungen auch für das Führen von Mofa/Moped/Motorrädern ein absolutes Fahrverbot für eine gewisse Zeitperiode. Das Thema diesbezüglich ist sehr komplex.

Haben Sie bitte bei Fragen keine Angst: Kein vorgetragener Fall kann ohne Schweigepflichtentbindung vom Arzt an die Fahrerlaubnisbehörde weitergegeben werden. Ausnahme: Es besteht akute Gefahr für das eigene oder das Leben anderer.