Aktuelle Informationen aus unserer Praxis

Aktuelle Aufklärungsbögen für mRNA-Impfstoffe und Vektorimpfstoffe

Mittwoch, 05. Mai 2021

Die stets aktuellen Aufklärungsbögen für die oben genannten Impfungen findet man bequem im Internet auf der Seite des Robert-Koch-Institus:

Für Vektorimpfstoffe (Vaxzevria®, ehemals COVID-19 Vaccine AstraZeneca von AstraZeneca und COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson):

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Vektorimpfstoff-Tab.html

Für mRNA-Impfstoffe (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna):

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Genesungsnachweis - jetzt noch nicht

Dienstag, 04. Mai 2021

Es ist noch nicht einmal vom Bundestag/Bundesrat verabschiedet, schon erhalten wir Anfragen mit der Bitte um Ausstellung eines Nachweises, zu den an COVID-Genesenen zu zählen.

Bitte warten Sie auf die uns hoffentlich bald vorliegenden Informationen, wie dies letztlich Geschehen soll und wer die Kosten für eventuell notwendige Atteste (solange es noch keine Digitalisierung gibt) übernimmt.

Spannend wird vor allem die Frage, wer die in den Abstrichzentren erhobenen Positivbefunde und damit die Genesung attestiert. Denn: Wir Hausärzte haben über dort erhobene PCR-Tests keinerlei Bericht/Befund/Nachweis, eine Covid-Genesung kann aber nur mit schriftlichem Nachweis einer stattgefundenen Infektion erfolgen. Ob dann hier wieder (von den Krankenkassen nicht bezahlte) Antikörpertests benötigt werden - wir wissen es nicht.

Hoffentlich denkt die Politik in diesen Fällen auch an die Praktikabilität Ihrer Entscheidungen.

Wir berichten, sobald wir Näheres wissen.

BioNTech-Impfstoff nicht ausreichend lieferbar - ab 60jährige ohne Thrombose in der Geschichte werden bei uns nur noch mit Vaxzevria geimpft, solange Impfstoffknappheit besteht

Dienstag, 04. Mai 2021

Sie haben es sicher gehört: Der Impfstoff von BioNTech ist in der erforderlichen Menge kaum mehr lieferbar, da jetzt die Zweitimpfungen in den Arztpraxen bei weiter hohem Impfstoffbedarf für die Priorisierungsgruppen 2 und 3 anstehen. Zudem ist zu erwarten, dass ein massiver Mehrbedarf des Impfstoffs von BioNTech entsteht, wenn Kinder zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr geimpft werden können.

Es gelingt mit den anvisierten Lieferungen in den nächsten Wochen wohl gerade (wenn überhaupt!), die dann erforderlichen Zweitimpfungen durchzuführen, die Erstimpfungsraten werden sinken. Damit wir die unter 60jährigen mit einer Priorisierung der Gruppe 2 oder 3 dann überhaupt noch impfen können, ist es unerlässlich, dass alle Personen ab dem 60. Lebensjahr mit dem hochwirksamen Impfstoff der Firma Astrazeneca (Vaxzevria) geimpft werden. Sollte die eigene Kranken-Vorgeschichte ein Thromboseereignis beinhalten, so erfolgt keine Impfung mit diesem Impfstoff gemäß den Empfehlungen der STIKO.

Wir werden diese Personen die nächsten Tage anrufen und ein Impfangebot mit Vaxzevria machen. Sollte es zu einer Ablehnung des Impfstoffs "aus persönlichen Gründen" kommen, so werden wir diese Personen in unserer Priorisierungsliste hinter die Priorisierungsgruppe 3 einordnen, solange Impfstoffknappheit besteht.

Dieses Vorgehen ist erforderlich, da jede "Wunschimpfung" mit beispielsweise BioNTech bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr einer Person unter 60 Jahren einen Impfstoff wegnimmt.

Staatshaftung auch für Impfschäden nach Astrazeneca für unter 60-jährige

Dienstag, 04. Mai 2021

Diese Information ist endlich da und wichtig:

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt klar: Wer durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung oder eine andere dort genannte Maßnahme der spezifischen Prophylaxe eine gesundheitliche Schädigung erlei­det, erhält auf Antrag nach § 60 Abs. 1 IfSG wegen der gesund­heitlichen und wirtschaftlichen Folgen dieser Schädigung eine Versorgung entsprechend den Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes. Dies betrifft 

  1. die Schutzimpfungen der jeweils gültigen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO1 am Robert Koch-Ins­titut,
  2. die Schutzimpfung gegen Influenza nach dem sechsten Lebensmonat,
  3. die Schutzimpfung gegen SARS-COV-2.

Öffentlich empfohlen werden auch andere Maßnahmen der spezi­fischen Prophylaxe, sofern diese von der STIKO empfohlen wer­den.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie mit der Verimpfung des Impfstoffs von AstraZeneca bei Personen unter 60 Jahren zu verfahren ist. Der Impfstoff wird von der STIKO bisher nur für Impfungen für Personen über 60 Jahren empfohlen und die Staatshaftung bei etwaigen Impfschäden bezog sich bisher auch nur auf diesen Personenkreis. Mittlerweile hat das Land Hessen die Haftung für etwaige Impfschäden auf alle zugelassenen Impfstoffe ausgedehnt – und damit auch im unwahrscheinlichen Fall eines Impfschadens bei Patienten unter 60 Jahren, die mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft wurden. Diese Regelung gilt rückwirkend ab dem 31. März 2021.

Wir wehren uns gegen die Impfbürokratie und setzen auf mündliche Einverständniserklärungen und Aufklärungen statt einer Unmenge an sinnlosem Papier...

Montag, 26. April 2021

... und ersparen damit der Umwelt eine unnötige weitere Abholzung von Wäldern! 7-10 Blätter pro Impfung halten wir für absolut unnötig. Ab Mittwoch benötigen wir von Ihnen keine schriftliche Einverständniserklärung für die Impfung mehr. Vor der Impfung erfolgt ein Aufklärungsgespräch. Eine mündliche Einverständniserklärung reicht uns auch rechtlich betrachtet aus.

Es ist natürlich absolut sinnvoll, sich vor der Impfung den aktuellen Impfausklärungsbogen der Impfung durchzulesen. Dieser ist stets in der aktuellsten Form einsehbar unter...

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html

Patienten der Impfkategorie 3: Melden Sie sich jetzt auch bei uns an

Sonntag, 25. April 2021

Unsere aktuell aufgebaute Registrierungsliste für die Coronaimpfung ist in Bezug auf Kategorie 2 abgearbeitet: Alle bislang bei uns registrierten Menschen dieser Kategorie werden in dieser Woche geimpft sein. Eine traurige Ausnahme stellen Personen dar, die das Impfangebot trotz bekanntermaßen fehlender Auswahlmöglichkeit ablehnten.

Wir werden diese Personen jedoch solange nicht mit einem anderen Impfstoff impfen, solange im Rahmen der aktuellen Impfstoffknappheit Personen unter 60 Jahren mit bestehender Kategorie 2 und 3 nicht geimpft wurden.

Das ließe sich diesen Personen gegenüber nicht vermitteln.

Die Registrierung zur Impfung erfolgt bei uns ausschließlich über 0157 – 36713198 (nur Mo-Mi 9-12h, nicht in den Betriebsferien). Wenn die Leitung besetzt ist, so erscheint lediglich ein "Tuten" - das ist normal! Auf eine Bandansage haben wir verzichtet, um Menschen ohne Telefon-"Flatrate" unnötige Gebühren zu ersparen.

Vormerkungen für die Corona-Schutzimpfung in unserer Praxis

Samstag, 27. März 2021

Wir möchten Sie auf die Vorgehensweise für die Corona-Impfung in unserer Praxis aufmerksam machen. Beachten Sie jedoch vorab wichtige Hinweise. Diese sind in unserer Praxis ausnahmslos geltend:

Vorbemerkungen:

1. Impfungen gegen das Corona-Virus werden von uns ausschließlich für bei uns in hausärztlicher Betreuung stehende Menschen angeboten.

2. Insbesondere in der Anfangszeit müssen Sie aufgrund der hohen Nachfrage bei geringem Impfstoffangebot mit langen Wartezeiten rechnen.

3. Sagen Sie bereits vereinbarte externe Impftermine keinesfalls ab. Sie müssen bei uns mit sehr langen Wartezeiten auf einen Impftermin rechnen, insbesondere wenn ‚Sie nicht der Priorisierungsgruppe 1 oder 2 angehören. Es wäre geradezu fatal, wenn Sie einen Termin extern absagen und in der Zwischenzeit an einer schwer verlaufenden Corona-Infektion erkranken.

4. Auch aktuell sich häufende Anrufer mit Aussagen wie „ich wollte sowieso zu Ihnen wechseln, da wollte ich mich gleich für die Impfung registrieren lassen“ wenden sich bitte an Ihren alten Hausarzt.

5. Wir sind per Rechtsverordnung verpflichtet, die vorgegebenen Priorisierungen einzuhalten. Dies werden wir entsprechend ausnahmslos durchführen.

6. Eine Auswahlmöglichkeit bezüglich des Impfstoffs besteht NICHT (!). Im Rahmen der Kontaktaufnahme durch uns zwecks Terminvereinbarung für die Impfung erfahren Sie, welchen Impfstoff Sie am vereinbarten Termin erhalten. Ausgenommen sind selbstverständlich Zweitimpfungen, da hier der gleiche Impfstoff wie bei der Erstimpfung verwendet werden muss. 

7. Wir selbst erfahren aktuell auch mit einem Vorlauf von maximal 14 Tagen, welchen Impfstoff und wieviel davon wir wann erhalten. Langfristige Terminvergaben sind daher anfangs unmöglich. 

8. Sollten Sie sogenannte „thrombembolische Ereignisse“ (Thrombose, Lungenembolie etc.) gehabt haben und dies nicht aus unserer Krankenakte hervorgehen, so bringen Sie uns bitte entsprechenden Befund vor Terminvereinbarung.

Vorgehen bei der Registrierung:

1. Vormerkungen für die Coronaimpfung können ausschließlich über die unten genannte Mobil-Telefonnummer, jeweils montags bis mittwochs von 09:00h bis 12:00h vereinbart werden. 

2. Vormerkungen per Email, Praxistelefon oder in der Praxis können nicht vorgenommen werden – auch nicht in Ausnahmefällen. Der Praxisbetrieb muss von der anzunehmend hohen Zahl der Anmeldungen ungestört bleiben.

3. Über die Corona-Registrierungs-Telefonnummer findet ausschließlich die Registrierung für die Impfung statt. Alle anderen Praxisangelegenheiten wie Arzttermine, Rezepte, Überweisungen, Befundabfragen etc. werden nicht über diese Telefonnummer abgewickelt. Rufen Sie diesbezüglich bitte wie gewohnt in der Praxis an.

4. In den Betriebsferien nehmen wir keine Registrierungen entgegen, da auch wir in diesen Zeiten Erholung benötigen.

5. Es ist insbesondere in der Anfangszeit mit einem sehr hohen Anrufer-Aufkommen zu rechnen. Der Disponent/die Disponentin wird daher anfangs oft nicht für Sie erreichbar sein, sie hören dann lediglich ein Besetztzeichen oder eine „nicht erreichbar-Meldung“.  Versuchen Sie es daher immer wieder – und rufen Sie NICHT aus Verzweiflung in der Praxis an!

6. Für die Vormerkung benötigen wir folgende Daten, die wir hierbei abfragen: Name, Nachname, das Geburtsdatum sowie eine Telefonnummer, unter der wir Sie im Falle des Vorliegens von Impfstoff und entsprechender Terminvereinbarung erreichen können.

7. Vermeiden Sie in jeglicher Form, bei uns nach dem Stand der Impfreihenfolge zu fragen. Anrufe wie „wann bin ich (ungefähr) dran“, „wie viele sind vor mir“ stören lediglich den Praxisablauf und beschleunigen nicht die Impftätigkeit. Wir melden uns bei Ihnen!

Wie geht es nach der Registrierung weiter?

1. Sollte Impfstoff vorrätig sein, so rufen wir Sie unter der von Ihnen angegebenen Telefonnummer an.

2. Bei der Kontaktaufnahme durch uns erhalten Sie – sofern erforderlich – gleich zwei von uns festgelegte Impf-Termine: Sowohl die Erstimpfung als auch die ggf. erforderliche Folgeimpfung werden festgelegt. Weiterhin erfahren Sie bei der Kontaktaufnahme durch uns, welchen Impfstoff sie erhalten werden. Nochmals: Eine Auswahlmöglichkeit des Impfstoffs besteht definitiv nicht!

3. Da wir es vermeiden müssen, Impfstoffe am Ende eines Tages zu verwerfen, benötigen wir für jeden Impftag 1-3 priorisierte Patienten „in Reserve“. Diese Patienten würden wir dann ggf. kurzfristig anrufen und bitten in die Praxis zu kommen. Auch diese Personen wählen wir (!) aus der Priorisierungsliste aus. Bitte rufen Sie nicht an mit dem Zweck „ich stehe jeder Zeit bereit“. Das wollen nachvollziehbarerweise nahezu alle Menschen.

4. Sollten diese „Reservepatienten“ an diesem Tag nicht benötigt werden, so erhalten diese selbstverständlich an einem kommenden Termin die entsprechende Schutzimpfung.

5. Ganz wichtig und leider unerlässlich: Sie werden nach Kontaktaufnahme durch uns gebeten, die leider notwendigen bürokratischen Unterlagen im Vorfeld der Impfung bei uns in der Praxis abzuholen. Sie erhalten dann einen Anamnesebogen, einen Einwilligungsbogen, einen Aufklärungsbogen sowie eine Datenschutzerklärung. Diese müssen am Tag der Impfung von Ihnen komplett ausgefüllt vorliegen, da wir sonst die Impfung nicht durchführen können.

Sie sind bei uns registriert, haben die Impfung aber extern erhalten?

1. In diesen Fällen bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen, damit wir Sie von der Warteliste wieder streichen können.

Jetzt geht es los: Der Tag der Impfung:

1. Bitte seien Sie pünktlich zum Impftermin, um nicht den Praxisablauf und den Impfablauf zu stören. Das müssen wir von Ihnen erwarten.

2. Blutverdünnende Medikamente (ASS, Clopidogrel, Brilique, Xarelto, Eliquis, Lixiana, Pradaxa, Marcumar, Phenprocoumon) bitte nicht absetzen

3. Bringen Sie unbedingt Ihren Impfpass mit!

4. Zwingend notwendig am Tag sind die oben erwähnten, von Ihnen vollständig (!) ausgefüllten Unterlagen: Anamnesebogen, einen Einwilligungsbogen, einen Aufklärungsbogen sowie eine Datenschutzerklärung. Diese können aus rechtlichen Gründen nicht nachgereicht werden!

5. Sie erhalten ein kurzes Aufklärungsgespräch, können dieses selbstverständlich auch ablehnen.

6. Im Falle einer Zweitimpfung: Teilen Sie uns bitte ggf. mit, falls Probleme nach der Erstimpfung aufgetreten waren. 

7. Nach erfolgter Impfung werden Sie gebeten, 15 Minuten in der Praxis zu verbleiben. Anschließend können Sie nach Hause gehen. Nehmen Sie die Impfdokumentation (Impfpass) unbedingt mit. 

Probleme nach der Impfung?

1. Rufen Sie in diesen Fällen bitte zu den Sprechzeiten in unserer Praxis an, außerhalb der Sprechstunde wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117).

Sie haben den Termin verpasst, kommen zu spät oder haben die notwendigen Dokumente nicht dabei:

1. In diesen Fällen ist eine Neuanmeldung erforderlich. Die Impfung kann dann nicht durchgeführt werden und wird an einen „Reservepatient“ vergeben.

 

Das Wichtigste: Die Telefonnummer für die Registrierung:

Die Registrierung zur Impfung erfolgt bei uns ausschließlich über 0157 – 36713198 (nur Mo-Mi 9-12h, nicht in den Betriebsferien). Wenn die Leitung besetzt ist, so erscheint lediglich ein "Tuten" - das ist normal! Auf eine Bandansage haben wir verzichtet, um Menschen ohne Telefon-"Flatrate" unnötige Gebühren zu ersparen.

Gefährliche Beobachtung: Mit Erkältungen bitte NICHT (!) zum "Bürgertest" gehen !

Mittwoch, 24. März 2021

Es mehren sich Patienten, die in unsere Erklältungssprechstunde kommen und mitteilen, sie seien ja bereits negativ auf das Coronavirus getestet. Auf die Frage "wo haben Sie sich denn testen lassen?" kommt dann die Antwort: "Beim Bürgertest" oder auch "in der Apotheke". Also mittels Schnelltest.

Wir möchten alle Menschen dringend bitten: Die Bürgertestungen sind ausschließlich für gesunde Menschen vorgesehen! Wenn Sie erkältet sind: Bleiben Sie zu Hause und melden Sie sich bei einem Arzt oder bei der 116117 zur Abklärung, ob ein PCR-Test durchgeführt werden soll. Der Schnelltest bei symptomatischen Menschen (Erkältung) soll eben NICHT durchgeführt werden.

Nebenbei stehen diese erkälteten und eventuell an Corona erkrankten Menschen dann in einer Reihe mit den ganzen "gesunden Bürgern", die sich testen lassen. Das macht keinen Sinn und dient sicherlich nicht der Vermeidung von Übertragungen dieses Virus auf andere.

Bitte beachten Sie dies!

Testzentrum auch in Wettenberg durch Gesundheitsdienst eingerichtet

Samstag, 13. März 2021

Wir können Ihnen aus personellen Gründen leider keine Bürgertestung in Form eines Schnelltests anbieten - dafür fehlen uns neben Räumlichkeiten vor allem notwendiges Personal.

Auch in Wettenberg wurde ein Abstrichzentrum durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst eingerichtet. Sie erreichen diesen unter der Telefonnummer 0641-80440.

Wir wollten in den Betriebsferien ein Schnelltest-Abstrich-Zentrum eröffnen - alles war fertig - durch Bürokratie ausgebremst. Bürokratie schlägt das Engagement, Menschenleben zu schützen

Freitag, 12. März 2021

Es sollte von uns ein großes Zeichen gegenüber der Wettenberger Bevölkerung im Landkreis Gießen sein: Wir wollten Ihnen ein Schnelltest-Zentrum anbieten - natürlich außerhalb unseres Praxisstandorts. Denn das ist allen klar: Auch wir können nicht bei vollem Praxisbetrieb nebenbei hunderte von Schnelltests durchführen. Werden wir auch nicht, dafür ist unsere Praxis einfach zu belebt und unser Personal komplett im Alltag involviert.

Für solch ein Testzentrum benötigt man Personal, einen Standort, ein Zelt und Möbel. Und natürlich das wichtigste: Die Schnelltests. Alles hätten wir gehabt - insbesondere einen "prominenten" Standort (den wir jedoch nicht hier nennen wollen) mit Sanitärmöglichkeiten. Aber das kostet eben auch mal etwas. Die Genehmigung hierfür lag auch vor: Sowohl von der KV als auch vom Gesundheitsamt. Und jetzt kommt Bürokratie-Deutschland nach DIN298.981xyz:

Angestellte zur Testdurchführung benötigen Lohn. Die Schnelltests - obwohl durch den BUND gewünscht - müssen per Vorkasse durch die Praxis/Zentrum erworben werden.

Die Kosten für Schnelltests werden 1 zu 1 am Ende erstattet, es darf hieraus kein Gewinn für die Arztpraxis/das Abstrichzentrum entstehen. Bestellt man allerdings am Ende "zu viele Tests", bleibt man auf den Kosten sitzen. Ein Test kostet ca. 6-7€, für ein Zentrum kalkulierten wir ca. 200 Abstriche am Tag. Das erzeugt alleine im Monat ca. 25.000€ Kosten - hinzu kommen noch die Kosten für die Mitarbeiter. Heißt: Verluste muss man in Kauf nehmen und werden nicht erstattet - Gewinne sind verboten.

Abstrichleistungen, Schnelltestdurchführung und Attestierung wird vergütet. Das könnte am Ende kostendeckend sein - bleibt aber ein unkalkulierbares Risiko, insbesondere wenn die Politik wieder Schnellschussänderungen verkündet. Aber bis hierhin haben wir uns noch mit den Gegebenheiten anfreunden können im Sinne der Pandemiebewältigung.

UND JETZT KOMMT DER KNOCK-OUT:

Abgerechnet wird über die Kassenärztliche Vereinigung. Und zwar am Ende eines Quartals. Die Abrechnung bzw. die Überweisung des angeforderten Betrags erfolgt - nimmt man mal das 2. Quartal von April bis Juni - dann Ende Oktober, also fast 7 Monate nach Beginn der Abstrichleistung. Nochmal: SIEBEN MONATE!! Das ist bei Arztpraxen so - ohne Ausnahme. Abschlagszahlugen für Schnelltests? Fehlanzeige! Gibt es nicht, ist nicht vorgesehen.

Das sind sieben Monate mit laufenden Kosten. Wir hätten also in unserem geplanten Zentrum ca. 250.000 - 300-000€ aus eigener Tasche vorlegen müssen, um dem Bund bei der Pandemiebewältigung zu helfen. Solche Taschen haben wir nicht! Und damit war dieses Projekt auch für uns gestorben.

5 Tage von morgens bis abends an dem Projekt geplant, viele Gespräche geführt - alles "für die Katz". Jetzt haben wir keine Zeit mehr dafür und konzentrieren uns Montag wieder auf den Praxisalltag.

Engagierte Bürger in der Pandemie werden durch immer weiter ausufernde Bürokratie ausgebremst - selbst in Zeiten, wo mit solchen Vorgaben Menschenleben verknüpft ist!

Schade!

Atteste für anstehende Phase 2 und 3 der Coronaimpfungen oft erforderlich – wir erklären Ihnen die Regeln und die Vorgänge bei uns in der Praxis

Donnerstag, 18. Februar 2021

Für die bald anstehende zweite Phase der Corona-Impfung benötigen Personen, die aufgrund einer Erkrankung in diese Kategorie hineinfallen, ein Attest des Arztes darüber, dass eine Erkrankung vorliegt, die den Kriterien der Corona-Impfverordnung für die Kategorie der „Schutzimpfung mit hoher bzw erhöhter Priorität“ entspricht. Inhaltlich findet man sich in der Corona-Impfverordnung vom 08.02.2021 unter §3 und §4.

Falls Sie zu dieser Gruppe gehören, bitten wir Sie ausdrücklich darum, diese Atteste vorher bei uns zu beantragen, am besten per E-Mail oder über unsere Homepage. Die Kosten hierfür übernimmt der Bund (auch für Privatversicherte!), es entfällt also für Sie die Begleichung einer sonst üblichen Attest-Gebühr. Es stört enorm den Praxisablauf, wenn man jetzt eben mal schnell dieses Attest benötigt. Atteste sind nie ein medizinischer Notfall und stehen bei uns in der Priorität immer am Ende eines Sprechstundenalltags. Dafür bitten wir bereits jetzt um Verständnis!

Wichtig: Die Erkrankungen müssen im Attest explizit nicht aufgeführt sein! Es genügt ein Attest über das Vorliegen einer Erkrankung aus dem §3 oder §4 der Impfverordnung. Wünscht jemand eine explizite Auflistung, so muss dieser Aufwand dann privat in Rechnung gestellt werden, da der Bud diese Mehrarbeit nicht vergütet.

Definitiv kein Attest benötigen Personen ab dem 70. Lebensjahr. Diese finden sich automatisch in dieser Prioritätsgruppe. Hier genügt die Vorlage des Personalausweises.

Folgende Erkrankungen berechtigen auch unter 70-jährige für die Kategorie „Schutzimpfung mit hoher Priorität“:

  1. Personen mit Trisomie 21,
  2. Personen nach Organtransplantation,
  3. Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  4. Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen, soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre (!) beträgt,
  5. Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  6. Personen mit Diabetes mellitus (ACHTUNG: Nur mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%!),
  7. Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  8. Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
  9. Personen mit Adipositas (ACHTUNG: Nur Personen mit Body-Mass-Index über 40Kg/m2).

Die Kriterien für die dann folgende Gruppe 3 („Schutzimpfung mit erhöhter Priorität“) entsprechend §4 der Corona-Impfverordnung – sofern unter 60 Jahre alt – lauten:

  1. Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt,
  2. Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
  3. Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
  4. Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
  5. Personen mit Asthma bronchiale,
  6. Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
  7. Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mmol oder < 7,5%),
  8. Personen mit Adipositas (ACHTUNG: Personen mit Body-Mass-Index über 30Kg/m2).

Kinderkrankentagegeld nach Schließung der Schule/KiTa: Bescheinigung keine Aufgabe der Arztpraxen, sondern der entsprechend geschlossenen Einrichtung

Montag, 18. Januar 2021

Sie haben es sicherlich mitbekommen: Im Zusammenhang mit der Coronapandemie und daraus resultierenden Schul- und Einrichtungsschließungen soll das Kinderkrankengeld für das Kalenderjahr 2021 für zehn zusätzliche Arbeitstage pro Elternteil und Kind gewährt werden. So haben es die Bundeskanzlerin und die Länderchefs am 5. Januar 2021 beschlossen.

Anders als beim „normalen“ Kinderkrankengeld, bei dem eine Krankschreibung eines Arztes erforderlich ist, sind die niedergelassenen Ärzte laut eines entsprechenden Gesetzentwurfs zur Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld in dieser Sache außen vor.

Zitat auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums (unten verlinkt): "Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, genügt eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung."

Demnach ist die Schließung der Schule oder der Einrichtung zur Betreuung von Kindern zwar der Krankenkasse nachzuweisen, dies muss allerdings durch eine entsprechende Bescheinigung der Einrichtung oder Schule und nicht durch die Ärzte passieren.

Link: Eltern haben länger Anspruch auf Kinderkrankengeld - Bundesgesundheitsministerium

Kontaktperson zu einem coronapositiven Menschen? Sie müssen in Quarantäne!

Sonntag, 01. November 2020

Wenn Sie mindestens 15Minuten eines Tages mit einer positiv getesteten Person in einem Abstand von weniger als 1,5Metern zusammen gewesen sind, so sind Sie eine "Kontaktperson".

Wir werden im Augenblick von vielen Menschen um einen Abstrich gebeten, die angeben, eine "Kontaktperson" zu sein. Meistens im Irrglauben, dass die dann notwendige Quarantänemaßnahme bei negativem Abstrichergebnis nicht notwendig ist.

ABER: Dies ist nicht so! Quarantäne muss als direkte Kontaktperson eingehalten werden - unabhängig vom Ergebnis des Abstrichs!

Es macht auch erst Sinn, einen Abstrich durchzuführen, wenn der Kontakt mit der positiv getesteten Person mindestens 5 Tage her ist. Aber auch hier gilt: Ein Negativergebnis beendet nicht die Quarantänemaßnahme!

Wenn Sie also Kontakperson seid, so informieren Sie sich bitte beim Gesundheitsamt über die Dauer der Quarantäne. Gesunde Kontaktpersonen erhalten KEINE Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung - diese gibt es nur bei Krankheit. Auch eine "Kind-Krank-Bescheinigung" für Eltern eines "Kontaktkindes" gibt es laut Gesetz nicht, wenn das Kind gesund ist.

BESCHEINIGUNG FÜR DEN ARBEITGEBER IM QUARANTÄNEFALL

Das ist, was Sie benötigen. Sie erhalten vom Gesundheitsamt eine Bescheinigung für die Zeit der Quarantäne. Diese benötigt der Arbeitgeber, um sich dann für gezahlte Löhne vom BUND entschädigen zu lassen.

Neue Organisation bezüglich der Coronapandemie

Sonntag, 25. Oktober 2020

Erneut müssen wir aufgrund der Fülle der mit dem Coronavirus infizierten Patienten das Vorgehen in unserer Praxis ändern. Die letzte Woche war geprägt von positiven Abstrichergebnissen. 

Priorität für Sie und für uns muss das Vermeiden von Übertragungen des Coronavirus in unserer Praxis auf anderen Personen haben. Wir bitten Sie daher, die folgende Information genau durchzulesen. Sie gilt bei uns ab dem 26.Oktober 2020.

Rufen Sie im Erkältungsfall (auch bei einem banalen Schnupfen) IMMER an, wenn Sie zu uns in die Praxis kommen wollen.

Die Zeiten der Infektionssprechstunde bleiben wie bisher unverändert bestehen:

Montags, dienstags und donnerstags von 17:00h bis 17:30h

Mittwochs und freitags von 11:15 bis 11:45h

Abstriche auf Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus werden nur noch außerhalb der Praxis zu den oben genannten Zeiten durchgeführt. Wir haben neben der Praxis einen Pavillon aufgebaut. Dort finden die Abstriche zu den oben genannten Zeitpunkten statt. 

Da der Wartebereich nicht überdacht ist, bringen Sie bitte im Falle schlechten Wetters warme Kleidung und ggf. einen Regenschirm mit. Rechnen Sie mit Wartezeiten bei der Abstrich-Entnahme.

Eine schnellstmögliche Übermittlung eines Abstrich-Ergebnisses dürfte in Ihrem Interesse sein. Wir benötigen daher von Ihnen eine aktuelle Emailadresse sowie eine Telefonnummer. Sofern ein Abstrich geplant ist: Teilen Sie der Arzthelferin bitte beides mit.

Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie das Ergebnis über die Corona-Warn-App mitgeteilt bekommen möchten.

Bitte teilen Sie unseren Arzthelferinnen im Erkältungsfall mit, ob Sie zusätzlich eine ärztliche Untersuchung, eine Krankmeldung, Rezepte oder Überweisungen benötigen. 

Erkältungsfreien Patienten/Angehörigen wird davon abgeraten, in die Praxis zu den oben genannten Zeiten zu erscheinen.  Wir werden Sie jedoch nicht abweisen, können aber keine Garantie geben, dass Sie in diesen Zeiten nicht auf infektiöse Menschen innerhalb der Praxis treffen werden.

Der zu den Abstrich-Zeitpunkten die Abstriche entnehmende Arzt führt zu diesem Zeitpunkt keine Sprechstunde durch. Benötigen Sie dementsprechend trotzdem in dieser Zeit ein Arztgespräch, so kann dies ausschließlich bei einem der anderen Ärzte zu diesem Zeitpunkt erfolgen. Der Abstrich erfolgt dann nach dem Arztgespräch außerhalb der Praxis. Sie müssen sich nach dem Gespräch dort in der Warteschlange anstellen.

Bringen Sie immer Ihre Versichertenkarte mit. Ohne Versicherungsnachweis im entsprechenden Quartal kann kein Corona-Abstrich zu Lasten der Krankenkasse durchgeführt werden.

Bitte rechnen Sie damit, dass wir bei sich weiter zuspitzender Infektionslage auch bereits vereinbarte Kontrolltermine und Vorsorgeuntersuchungen absagen müssen.

Wir alle müssen in dieser Situation an einem Strang ziehen. Das bedeutet insbesondere, Rücksicht auf andere Mitmenschen zu nehmen. Ein vorwiegend Ich-bezogenes Verhalten, wie wir das in den vergangenen Tagen wieder zunehmend bei vielen Menschen beobachten, hilft niemandem etwas.

Und das wichtigste: Bleiben Sie gesund!

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei Erkältung wieder telefonisch möglich

Samstag, 17. Oktober 2020

Ab dem 19.Oktober dürfen Ärzte wieder bei leichten Atemwegserkrankungen, die normalerweise nicht zu einem Arztbesuch geführt hätten, nach telefonischer Besprechung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Dies für maximal 7 Tage mit der Option, diese maximal einmal um weitere 7 Tage zu verlängern.

Diese Regelung betrifft ausschließlich Erkältungserkrankungen und gilt zunächst bis 31.Dezember 2020.

Alle anderen Erkrankten, die eine Arbeitsunfähigkeit benötigen, müssen wie bisher in der Praxis erscheinen und von einem Arzt untersucht/gesehen werden.

Übersicht der Betriebsferien 2021

Donnerstag, 01. Oktober 2020

Notieren Sie sich bitte die folgenden Schließungstage der Praxis für 2021:

Vom 08.03.2021 bis 12.03.2021
Vom 12.04.2021 bis 16.04.2021
Vom 31.05.2021 bis 04.06.2021
Vom 02.08.2021 bis 13.08.2021
Vom 11.10.2021 bis 22.10.2021

Schlafapnoe-Screening jetzt bei uns möglich

Sonntag, 10. November 2019

Das sogenannte obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) ist eine schwerwiegende Erkrankung. Hierbei kommt es während des Schlafs - meistens in Rückenlage - zu einem Verschluss des Lufttraktes im Rachenraum über mehr als 10 Sekunden, nicht selten sogar mehr als eine Minute.

Die Folge ist dann ein Abfall der Sauerstoffsättigung, was wiederum eine Aktivierung von Stresshormonen zur Folge hat. Dauerhaft erhöhte Spiegel an Stresshormonen wiederum erhöht über die Zeit das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen! Die Erkrankung gilt wissenschaftlich sehr gut nachvollziehbar als "Brandbeschleuniger einer Arteriosklerose". In der Tat: Patienten mit unerkannter Schlafapnoe haben eine niedrigere Lebenserwartung!

Typische Symptome dieser Erkrankung sind insbesondere eine vorliegende Tagesmüdigkeit. Aber auch nächtliches Schwitzen, nächtliche Herzrhythmusstörungen, schlecht einstellbarer Blutdruck (insbesondere fehlender nächtlicher Abfall des Blutdrucks) sind Folge der erhöhten Stresshormonspiegel.

Die Diagnostik beginnt mit der sogenannten "Polygraphie": Hierbei erhält der Patient ein Gerät mit nach Hause, welches folgende Parameter registriert: Den Atemluftstrom, die Bewegung des Brustkorbs und des Bauchs, die Körperlage während des Schlafs sowie natürlich die Sauerstoffsättigung.

Der Patient mit entsprechender Verdachtsdiagnose bekommt von uns zunächst in der Praxis die Anlage des Gerätes erklärt und demonstriert, nimmt das Gerät dann mit nach Hause und "verkabelt" sich dann kurz vor dem Schlafengehen selbst. Am Folgetag bringt er das Gerät wieder in die Praxis und kann dann das Ergebnis in der Regel ein bis zweit Tage später bei uns abfragen.

Im Falle eines auffälligen Befundes erfolgt dann neben einer HNO-ärztlichen Untersuchung die Vorstellung in einem Schlaflabor unter Mitgabe des schriftlichen Polygraphie-Befundes.

Das Screening darf nur bei begründeten Verdachtsfällen mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Hierzu sollte neben dem Schnarchen auch eine Tagesschläfrigkeit vorliegen.

Schauen Sie doch einfach beispielhaft auf folgende Internetseite:

https://nri-med.de/wp-content/uploads/ESS-Diagnosefragebogen.pdf

Hier können Sie vorab einen kleinen Test auf Vorliegen einer erhöhten Tagesschläfrigkeit durchführen. Besteht bei Ihnen oder bei Ihren Bekannten/Verwandten ein entsprechender Verdacht? Dann vereinbaren Sie doch gerne einen Termin in unserer Sprechstunde zur Polygraphie.

Die "Pille" gibt es seit 01.04.2019 bis einschließlich des 22. Lebensjahres als Kassenleistung

Mittwoch, 03. April 2019

Leider muss dies auch mal gesagt werden: Wir würden eigentlich eine entsprechende Information von unserer eigenen Kassenärztlichen Vereinigung Hessen an alle Ärzte in Hessen erwarten, aber durch Zufall haben wir das heute selbst erst durch die KV Nordrhein erfahren:

Sie dürfen sich die "Pille" jetzt bis einschließlich des 22.Lebensjahres verschreiben lassen.

Entsprechender Artikel der KV Nordrhein ist hier zu sehen:

https://www.kvno.de/60neues/2019/19_05_gkv-pille/index.html

Patienteninformation zu Schlafstörungen

Donnerstag, 09. August 2018

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat ein interesanntes Informationsblatt zum Thema Schlaflosigkeit veröffentlicht. Schlafstörungen sínd ein sehr häufiges Problem.

Sie finden das Informationsblatt unter folgendem Link:

http://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation_Insomnie.pdf

Patientenverfügung - Ein wichtiges Thema

Mittwoch, 08. August 2018

Aus aktuellem Anlass informieren wir Sie heute zudem über das Thema Patientenverfügung, denn:

Die Patientenverfügung ist ein häufiges Thema bei uns in der Praxis. Hier bestehen oft Unklarheiten, wie diese zu handhaben sind. Zunächst: Für eine wirksame Patientenverfügung muss niemand Geld ausgeben. Ein Rechtsanwalt und/oder ein Notar ist hierzu nicht erforderlich. Mal ehrlich: Haben Sie sich bereits mit diesem Thema beschäftigt? Sie fühlen sich vielleicht noch zu jung hierzu?

Dieses Thema sollte jeden unabhängig vom Alter betreffen, denn jeder kann heute oder morgen in eine Situation geraten, bei der das Vorhandensein einer Patientenverfügung sehr wichtig sein kann. Es ist nie zu spät dafür!

Jeder kann seinen Willen in freier Form in einer Patientenverfügung darlegen. Diese ist mit eigenhändiger Unterschrift gültig. Im Juli 2016 kam es abermals zu gesetzlichen Änderungen, die beim Verfassen einer Patientenverfügung Beachtung finden sollten. Wo man sich informieren kann? Wie eine gute Patientenverfügung aussehen kann? Das erfahren Sie in verständlicher Form und mit zusätzlichen Erläuterungen auf der Homepage des Bundesjustizministeriums. Dort lohnt sich ein Blick in die dortige Broschüre. Weiterhin kann zur eigenen Bearbeitung eine Datei als ".pdf" heruntergeladen werden.

Die Seite des Justizministeriums: https://www.bmjv.de/DE/Themen/VorsorgeUndPatientenrechte/Betreuungsrecht/Betreuungsrecht.html?nn=6765634#[Thema3]

Denken Sie mal drüber nach!

Künftig Vorsorge-Darmspiegelungen für Männer bereits ab dem 50. Lebensjahr

Sonntag, 29. Juli 2018

Da Männer bekanntermaßen häufiger an Darmkrebs erkranken wird es  - voraussichtlich wahrscheinlich ab dem Jahr 2019 - zu einer früheren Empfehlung einer Vorsorge-Darmspiegelung für Männer kommen. Bislang war es so, daß sowohl für Frauen als auch für Männer die Vorsorgekoloskopie ab dem 55. Lebensjahr und dann noch einmal nach 10 Jahren empfohlen wurde. 

Ab 2019 ist geplant, ein schriftliches Einldungsverfahren für die Darmspiegelung einzuführen. Dann sollen Männer bereits ab dem 50.Lebensjahr eine Koloskopie in Anspruch nehmen dürfen. Wir halten dies aufgrund der wissenschaftlichen Daten für absolut sinnvoll und hoffen, daß die jetzt nur noch erforderlichen Formalitäten (Vereinheitlichung des Einladungsverfahrens bundesweit) nicht viel Zeit in Anspruch nehmen wird. 

Einen ausführlichen Artikel hierüber finden Sie hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96594/Versicherte-werden-kuenftig-zur-Darmkrebsfrueherkennung-eingeladen

Screening auf Erweiterung der Bauchschlagader für Männer ab dem 65. Lebensjahr ab dem 01.01.2018 Kassenleistung

Dienstag, 02. Januar 2018

Wir möchten Sie auf eine wichtige, ab dem 01.Januar 2018 bestehende Neuerung für gesetzlich versicherte Männer aufmerksam machen.

Seit Jahren ist bekannt, dass das Risiko, an einem Bauchaortenaneurysma – also einer Erweiterung der Bauchschlagader zu leiden – mit dem Alter deutlich zunimmt. Das größte Risiko eines solchen Aneurysmas ist ein Platzen dieses Gefäßes mit einem Verbluten innerhalb von wenigen Minuten.

Man geht davon aus, dass 9% (!) der über 65-jährigen Männer an einer Erweiterung der Bauchschlagader leidet. Symptome gibt es keine: Der Patient selbst bemerkt dies nicht.

Ab dem 01.01.2018 ist ein einmaliges Screening per Ultraschall für alle Männer  ab dem 65. Lebensjahr eine Kassenleistung. Für Frauen gilt dies nicht, da man bei Frauen nach aktuellen Studiendaten nicht von einer Verbesserung einer Prognose durch ein Screening ausgeht. Dies ist nicht unsere Meinung, wir müssen uns aber an diese Vorgaben halten.

Nicht alle Ärzte dürfen dieses Screening durchführen: Ein Arzt benötigt neben  Erfahrung auf diesem Gebiet eine Abrechnungsgenehmigung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung.

Unsere Praxis besitzt sowohl die Expertise als auch die Genehmigung zur Abrechnung ab dem 01.01.2018.

Daher: Melden Sie sich gerne bei für ein entsprechendes Screening im neuen Jahr an. Teilen Sie uns entweder per Online-Terminvereinbarung oder am Telefon mit, dass es sich um ein Screening der Bauchschlagader handelt.

Beste Voraussetzungen für das Ultraschallscreening ist eine vorherige Nüchtern-Periode von wenigstens 4 Stunden, damit der Bauch möglichst wenig Luft beinhaltet und dies die Ultraschallbedingungen verschlechtert.

Besprechen Sie dies auch gerne im Familien- oder Freundeskreis. Wir untersuchen auch gerne Patienten, die nicht bei uns hausärztlich betreut werden. 

Informationen über das Bauchaortenaneurysma erhalten Sie unter anderem auf folgender Internetseite:

https://www.cardio-guide.com/erkrankung/bauchaortenaneurysma/

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G26.3 für Feuerwehrleute bei uns ab sofort durchführbar

Freitag, 24. März 2017

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort die Vorsorgeuntersuchung G26 bei uns anbieten zu können. Hierbei handelt es sich um eine Vorsorgemedizinische Untersuchung für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrdienst. 

Die notwendigen Voraussetzungen hierfür liegen vor: Sie benötigen neben einer körperlichen Untersuchung eine Ergometrie (Belastungs-EKG), einen Sehtest, eine Audiometrie (Hörtest), eine Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung), eine Untersuchung des Gehörgangs einschließlich des Trommelfells sowie eine Urinuntersuchung.

Sollten Sie erstmals in unserer Praxis zur G26 vorstellig werden, so bringen Sie uns bitte zum Untersuchungstermin eine Kostenübernahmeerklärung Ihrer zuständigen Gemeinde mit. Termine erhalten sie unter der Telefonnummer 06406/83230 oder auch auf unserer Homepage unter der Rubrik „Online-Terminanfrage“. Wir freuen uns auf Sie!

Hörtest ab sofort bei uns möglich

Montag, 20. März 2017

Ab sofort können wir Ihnen eine weitere Diagnostik in unserer Praxis anbieten: Eine sogenannte Tonaudiometrie - auch "Hörtest" genannt. Hierbei werden Ihnen über einen Kopfhörer unterschiedliche Tonfrequenzen in unterschiedlichen Lautstärken vorgespielt. Sie müssen für diese Diagnostik hierzu also nicht mehr direkt in einer HNO-Praxis vorstellig werden. Dies ist nur bei auffälligem Hörtest erforderlich.

Sie sind sich bezüglich Ihres Hörvermögens unsicher? Sie wurden vielleicht sogar schon angesprochen? Der Vater/die Mutter stellt den Fernseher immer so laut? Sie können Gesprächen kaum folgen? Dann vereinbaren Sie einen Termin bei uns!

Online-Terminanfrage - Jetzt bei uns möglich

Montag, 18. Juli 2016

Wir möchten Sie heute darauf aufmerksam machen, dass wir auf unserer Homepage www.praxis-wissmar.de eine Online-Terminanfrage installiert haben. Sie können zunächst den Grund Ihrer Vorstellung auswählen, anschließend 2 Terminzeiträume angeben. Verpflichtend ist die Angabe einer Telefonnummer und einer Email-Adresse, damit wir Sie erreichen können.

Sie erhalten innerhalb von spätestens 12 Stunden eine Rückmeldung von uns. Ausnahme: Anfragen die ab Freitag 09:00 Uhr eingehen werden Montagmorgen abgearbeitet.

Wichtig ist allerdings: Für akute Fälle bitten wir Sie, den gewohnt direkten telefonischen Weg zu gehen, da hier eine Online-Anfrage nur für unnötigen Zeitverlust sorgt.

Beachten Sie bei Anfragen stets die Zeiten der offenen Sprechstunde: Hier werden keine Termine vergeben.

Schweigepflichtentbindung als Download verfügbar

Montag, 18. Juli 2016

Haben Sie schon gesehen, dass Sie auf unserer neu gestalteten Homepage eine Schweigepflichtentbindung herunterladen können?

Die ärztliche Schweigepflicht ist ein hohes Gut und gilt - das wissen viele nicht - auch über den Tod hinaus. Aber selbst bei banalen Sachen wie "darf ich mal die Laborwerte meines Manns im Ausdruck mitnehmen" verbietet uns die Schweigepflicht, dies zu tun.

Mit dem Formular können Sie uns gegenüber einzelnen Personen oder auch Behörden von der Schweigepflicht entbinden - und dies selbstverständlich auch jederzeit wieder zurücknehmen. Einfach das Formular ausdrucken, ausfüllen und bei uns abgeben.

Hautkrebsscreening für Personen ab dem 20. Lebensjahr als Kassenleistung - Versicherte der Techniker Krankenkasse

Montag, 18. Juli 2016

Wir erhalten vermehrt Anfragen mit dem Wunsch auf ein Hautkrebsscreening als Selbstzahlerleistung vor dem 35. Lebensjahr. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Versicherte der Techniker Krankenkasse seit 2015 diese Untersuchung zu Lasten der Krankenkasse durchführen lassen können. Dies muss jedoch dann bei einem Facharzt für Hautkrankheiten (Hautarzt) durchgeführt werden.

Erneute Erweiterung unseres Spektrums: Verkehrsmedizin

Montag, 18. Juli 2016

Dr. Martin Bayer hat die Weiterbildung "Verkehrsmedizinische Qualifikation" abgeschlossen. Er darf ab sofort für jede Fahrerlaubnisbehörde Gutachten zur Fahrerlaubsniseignung in seinem Fachgebiet - der Inneren Medizin und der Diabetologie - erstellen. Diese Gutachten haben für betroffene Personen jedoch immer einen unangenehmen Hintergrund - werden diese doch in der Regel nach Unfällen, Fahrten unter Alkoholeinflüssen o.Ä. von der Fahrerlaubnisbehörde gefordert, um die Fahrerlaubsnis weiterhin behalten zu können.

Der Hauptgrund für die Weiterbildung bestand für uns darin, Sie im Falle diesbezüglich aufkommender Fragen kompetent beraten zu können: Oft besteht im Falle bestimmter Erkrankungen auch für das Führen von Mofa/Moped/Motorrädern ein absolutes Fahrverbot für eine gewisse Zeitperiode. Das Thema diesbezüglich ist sehr komplex.

Haben Sie bitte bei Fragen keine Angst: Kein vorgetragener Fall kann ohne Schweigepflichtentbindung vom Arzt an die Fahrerlaubnisbehörde weitergegeben werden. Ausnahme: Es besteht akute Gefahr für das eigene oder das Leben anderer.